Luisenstadt · Berlin-Mitte

Hausverwaltung Rungestraße

Das nächste von uns verwaltete Objekt liegt 70 Meter entfernt: Brückenstraße 10a mit 16 Einheiten. In der Rungestraße selbst verwalten wir derzeit kein Haus.

Was die Erhaltungsverordnung hier verlangt

In der Rungestraße stehen gewerbliche Nachkriegsbauten und Wohnbestand unmittelbar nebeneinander. Bei gemischt genutzten Häusern ist die Abgrenzung der Betriebskosten zwischen Gewerbe- und Wohneinheiten der häufigste Streitpunkt in der Abrechnung — und der häufigste Grund für erfolgreiche Einwendungen. Wer hier verwaltet, braucht einen sauberen Umlageschlüssel, bevor die erste Abrechnung rausgeht.

Eine Erhaltungsverordnung zur städtebaulichen Eigenart nach § 172 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 BauGB verfolgt ein anderes Ziel als der Milieuschutz: Geschützt wird das bauliche Bild des Quartiers, nicht die Bewohnerschaft. Wer hier baut, ändert oder zurückbaut, braucht eine Genehmigung — und geprüft wird, ob das Vorhaben die überlieferte Gestalt des Straßenraums wahrt.

Betroffen sind vor allem Fassadengliederung, Fensterformate und -teilung, Dachform und Dachaufbauten, Materialien und Farbigkeit sowie die Kubatur eines Neubaus im Blockrand. Der Austausch von Sprossenfenstern gegen ungeteilte Scheiben ist das Standardbeispiel für eine Maßnahme, die bauordnungsrechtlich unproblematisch, hier aber genehmigungspflichtig ist.

Zwei Abgrenzungen sind wichtig: Anders als beim Milieuschutz gibt es aus dieser Verordnung heraus kein Umwandlungsverbot und kein Vorkaufsrecht des Bezirks. Und anders als beim Denkmalschutz geht es nicht um das einzelne Gebäude als Zeugnis, sondern um sein Zusammenwirken im Straßenbild — ein Haus kann also erhaltungsrechtlich gebunden sein, ohne Denkmal zu sein.

Städtebauliche Eigenart: Köllnischer Park mit Umgebung
Gebiet ES0110, 22 ha, in Kraft seit 29.10.2006. Zuständig ist das Bezirksamt Mitte.

Was das für Eigentümer heißt
  • Umlageschlüssel für gemischt genutzte Häuser vor der ersten Abrechnung sauber festlegen und dokumentieren.
  • Gewerbeeinheiten getrennt erfassen: Umsatzsteueroption und Betriebskostenabgrenzung hängen daran.
  • Fassadenarbeiten sind genehmigungspflichtig, auch bei Nachkriegsbauten im Gebiet.
Auf einen Blick
Lage
Rungestraße, 10179
Bezirk
Mitte
Erhaltungsrecht
Städtebauliche Eigenart „Köllnischer Park mit Umgebung“ (ES0110, seit 29.10.2006)
Nächstes Objekt
70 m — Brückenstraße 10a, 16 Einheiten
Bebauung

Die Rungestraße gehört zum Erhaltungsgebiet Köllnischer Park und liegt in einem Abschnitt, in dem gewerbliche Nachkriegsbauten und Wohnbestand direkt aneinandergrenzen. Bei gemischt genutzten Häusern ist die Abgrenzung der Betriebskosten zwischen Gewerbe- und Wohneinheiten der häufigste Streitpunkt.

Denkmale in der Umgebung
  • Köllnischer Park
  • Lapidarium Köllnischer Park
Umfeld

U-Bahnhof Jannowitzbrücke, Märkisches Museum, Kita Trauminsel

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Was wir hier tun

In der Rungestraße verwalten wir derzeit kein Haus — unser nächstes Objekt liegt 70 Meter entfernt. Für die Betreuung ist diese Nähe der eigentliche Punkt: Der zuständige Objektbetreuer ist ohnehin regelmäßig im Quartier, kennt dem Bezirksamt Mitte und die Betriebe, die hier arbeiten. Anfahrten und Vor-Ort-Termine verursachen dadurch weniger Aufwand als bei einer Verwaltung, für die das Quartier neu ist.

Häufige Fragen

Liegt die Rungestraße in einem Erhaltungsgebiet?
Ja. Die Rungestraße liegt im Gebiet „Köllnischer Park mit Umgebung“ (Städtebauliche Eigenart, ES0110, in Kraft seit 29.10.2006, 22 ha). Zuständig ist das Bezirksamt Mitte.
Verwalten Sie Objekte in der Rungestraße?
In der Rungestraße selbst derzeit nicht. Unser nächstes verwaltetes Objekt liegt 70 Meter entfernt (Brückenstraße 10a, 16 Einheiten), der zuständige Objektbetreuer ist also regelmäßig im Quartier.
Was wird bei einer Genehmigung geprüft?
Geprüft wird, ob das Vorhaben die überlieferte Gestalt des Straßenraums wahrt: Fassadengliederung, Fensterformate und -teilung, Dachform und Dachaufbauten, Materialien und Farbigkeit sowie die Kubatur im Blockrand.
Weitere Straßen im Quartier
Brückenstraße · Köpenicker Straße · Alte Jakobstraße · Michaelkirchstraße
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Erhaltungsgebiete: Geoportal Berlin, Erhaltungsverordnungsgebiete (dl-de/zero-2-0). Denkmale, Nahverkehr und Umfeld: OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL). Entfernungen als Luftlinie, Stand 2.9.2026.

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