Die Luisenstadt zwischen Spree und Alter Jakobstraße ist eines der wenigen Berliner Quartiere, in denen Gründerzeitbestand, Nachkriegsmoderne und Neubau auf engstem Raum nebeneinanderstehen. Für die Verwaltung heißt das: drei völlig verschiedene Instandhaltungslogiken in einem Quartier — und zwei Erhaltungsverordnungen, die bei jeder größeren Maßnahme mitreden.
4 Objekte mit 52 Einheiten betreuen wir hier: Brückenstraße 10a, Brückenstraße 1a, Köpenicker Straße 47a, Alte Jakobstraße 89.
Große Teile des Quartiers liegen in zwei Erhaltungsgebieten zur städtebaulichen Eigenart. Anders als beim Milieuschutz geht es dort nicht um die Zusammensetzung der Bewohnerschaft, sondern um das Bild der Straße: Fassade, Dachform, Fensterteilung, Vorgartenzone. Genehmigungspflichtig ist schon der Austausch von Fenstern.
Jedes Objekt hat einen festen Objektbetreuer — keine wechselnden Zuständigkeiten und keine Sammelpostfächer. Weil unsere Häuser hier dicht beieinanderliegen, ist derselbe Ansprechpartner ohnehin regelmäßig vor Ort. Das verkürzt Wege bei Besichtigungen, Handwerkerterminen und Abnahmen spürbar.
Die Buchhaltung ist Teil der Objektbetreuung und nicht ausgelagert: Wer die Abrechnung erstellt, kennt das Haus. Als Verwaltungssoftware nutzen wir impower, als Eigentümerportal casavi — Beschlüsse, Abrechnungen und Belege sind darüber jederzeit einsehbar. Wir schließen Jahresverträge mit drei Monaten Kündigungsfrist und legen die Jahresabrechnung bis Ende Mai vor.